Bayonetta in einem dunklen verzierten Outfit mit zwei violetten Pistolen auf einer nächtlichen Stadtstraße.
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PlatinumGames plant weiter mit Bayonetta

Von Sven 2 Min. Lesezeit

PlatinumGames will Bayonetta weiterentwickeln. Einen neuen Teil hat das Studio aber noch nicht angekündigt.

PlatinumGames will Bayonetta offenbar nicht einfach ruhen lassen. Studio-Chef Atsushi Inaba hat erklärt, dass er die Figur weiterentwickeln und ihre Welt ausbauen möchte. Ein neues Spiel wurde damit zwar nicht angekündigt, für Fans ist die Aussage trotzdem wichtig: Die Reihe soll offenbar weitergehen, obwohl mehrere prägende Entwickler das Studio verlassen haben.

Nach Bayonetta 3 und dem Spin-off Bayonetta Origins: Cereza and the Lost Demon gab es länger keine konkreten Neuigkeiten zu einem nächsten großen Teil. Inabas Aussage ist deshalb vor allem ein Zeichen dafür, dass PlatinumGames die Umbra-Hexe weiter als wichtige Marke sieht.

Ein klares Ziel, aber noch kein Bayonetta 4

Inaba nannte weder einen Titel noch einen Zeitraum. Auf die Frage nach einem möglichen nächsten Spiel wollte er sich nicht festlegen. Sein Wunsch, Bayonetta und ihr Universum auszubauen, ist also kein Ersatz für eine offizielle Ankündigung.

Das ist ein wichtiger Unterschied. Fans können daraus mitnehmen, dass PlatinumGames weiter mit der Figur plant. Ob daraus ein klassisches Actionspiel, ein weiteres Spin-off oder etwas ganz anderes wird, bleibt offen.

Im Gespräch wurde auch scherzhaft die Idee eines „Bayonetta 10“ genannt. Inaba antwortete, das Studio müsse dranbleiben, bis es dort angekommen sei. Das zeigt viel Begeisterung für die Marke, liefert aber ebenfalls keine konkreten Informationen zur nächsten Produktion.

Die offene Frage hinter dem nächsten Spiel

Spannend ist die Lage vor allem wegen der Abgänge bei PlatinumGames. Seit 2023 haben unter anderem Hideki Kamiya, der Schöpfer von Bayonetta, sowie die Directors von Bayonetta 2, Bayonetta 3 und Bayonetta Origins das Studio verlassen. Auch weitere bekannte Entwickler aus anderen Platinum-Projekten gehören nicht mehr zum Team.

Ein möglicher neuer Teil müsste also mit deutlich verändertem Personal entstehen. Das bedeutet nicht automatisch, dass Bayonetta ihren Stil verliert. Aber gerade bei einer Reihe, die so sehr von schnellen Kämpfen, überzeichneten Ideen und einer klaren Hauptfigur lebt, wird interessant sein, welche neuen Leute diese Richtung weiterführen.

Inaba äußerte sich außerdem positiv über das Potenzial der Nintendo Switch 2. PlatinumGames hat dafür bislang noch kein Spiel veröffentlicht. Daraus lässt sich aber noch nicht ableiten, ob ein künftiges Bayonetta tatsächlich für diese Konsole geplant ist.

Für den Moment bleibt Bayonetta ohne Termin und ohne offizielle Fortsetzung. Die wichtigste Nachricht ist deshalb schlicht: PlatinumGames sieht die Reise der Umbra-Hexe noch nicht als beendet an.

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