Bewaffnete Operatoren befinden sich in einer eleganten Lobby unter Beschuss, mit Mündungsfeuer und Rauch.
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Rainbow Six Tactics: Ubisoft macht Siege rundenbasiert

Von Alex 2 Min. Lesezeit

Rainbow Six Tactics wird rundenbasiert und spielt sich allein. Ubisoft plant dafür keinen Shop und keine Live-Service-Elemente.

Ubisoft hat mit Rainbow Six Tactics einen neuen Ableger der Reihe angekündigt. Statt schneller Online-Runden wie in Rainbow Six Siege setzt das Spiel auf rundenbasierte Einsätze für eine einzelne Person. Damit wird aus dem bekannten Taktik-Shooter ein Spiel, in dem Planung vor dem nächsten Zug stehen soll.

Der Titel wurde bei der gamescom Opening Night Live gezeigt. Einen Termin gibt es noch nicht. Geplant ist Rainbow Six Tactics für PS5, Xbox Series X/S und PC.

Breach-Manöver werden zum Planungswerkzeug

In den Missionen führt man eine Rainbow-Einheit gegen Terroristen an verschiedenen Orten der Welt. Die Karten sollen von Hand gebaut sein und unterschiedliche Aufgaben haben. Genannt wurden etwa Bomben entschärfen und Geiseln befreien.

Besonders wichtig ist die Breach-Phase am Anfang vieler Einsätze. Dort werden Operatoren gleichzeitig in ein Gebäude geschickt. Türen lassen sich aufbrechen, Wände sprengen und Gegner dadurch überraschen. Der Trailer zeigt außerdem zerstörbare Räume. Das passt gut zu Rainbow Six, aber im rundenbasierten Tempo zählt offenbar stärker, in welcher Reihenfolge das Team vorgeht und welche Positionen es sich sichert.

Für Fans von Siege könnte genau das spannend sein: Bekannte Ideen bleiben erhalten, nur der Druck eines hektischen Online-Matches fällt weg. Wenn ein Plan schiefgeht, dürfte jede Entscheidung stärker auffallen.

Bekannte Operatoren, aber kein Shop geplant

Zum Start sollen 15 Operatoren aus Rainbow Six Siege verfügbar sein, darunter Nøkk, Ash und Sledge. Ihre Fähigkeiten und Gadgets werden übernommen. Spieler übernehmen außerdem erstmals selbst die Rolle von Six, dem Kommandanten der Rainbow-Einheit. Die Geschichte läuft parallel zur aktuellen Zeitlinie von Siege und entstand mit Unterstützung des Lore-Teams.

Ubisoft sagt auch klar, was Rainbow Six Tactics nicht werden soll: Ein Ingame-Shop und Live-Service-Elemente sind nicht vorgesehen. Der Ableger soll eine reine Einzelspieler-Erfahrung ohne zusätzliche Verkäufe bleiben. Das ist ein deutlicher Unterschied zu Siege und macht die Richtung des Spiels leicht verständlich.

Entwickelt wird Rainbow Six Tactics bei Ubisoft Paris. Im Team arbeiten auch Leute mit Erfahrung aus Mario + Rabbids und Ghost Recon. Ob die Mischung aus bekannten Siege-Gadgets, Breaches und Zugstrategie am Ende aufgeht, wird erst mit weiterem Material klar. Die Ankündigung zeigt aber schon jetzt: Ubisoft will Rainbow Six hier nicht einfach langsamer machen, sondern anders spielen lassen.

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