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Resident Evil Requiem: PS5 und PC prägen die Verkäufe

Von Ramona 3 Min. Lesezeit

Resident Evil Requiem soll laut Marktanalyse mehr als 500 Millionen US-Dollar umgesetzt haben. Besonders PS5 und PC tragen den Erfolg, während Xbox weit zurückliegt.

Resident Evil Requiem soll laut einer aktuellen Marktanalyse inzwischen mehr als 500 Millionen US-Dollar Umsatz erzielt haben. Auffällig ist dabei weniger allein die Summe als ihre Verteilung: Fast alle erfassten Verkäufe entfallen auf PS5 und PC, während die Xbox-Series-Konsolen nur einen kleinen Anteil beitragen.

Die Zahlen stammen von Alinea Analytics und beziehen sich auf PS5, Xbox Series X/S sowie PC. Die Switch-2-Version ist in dieser Auswertung ausdrücklich nicht enthalten. Für Spielerinnen und Spieler ist das ein interessanter Blick darauf, auf welchen Plattformen Capcoms aktueller Serienteil offenbar besonders stark läuft.

PS5 und PC tragen den Großteil der Verkäufe

Alinea Analytics schätzt die Verkäufe von Resident Evil Requiem auf den drei ausgewerteten Plattformen auf 8,5 Millionen Exemplare. Daraus soll der Umsatz von mehr als einer halben Milliarde US-Dollar entstanden sein. Nach Angaben der Analyse wäre dieses Tempo innerhalb der Reihe schneller erreicht worden als bei den vorherigen Serienteilen.

Den größten Anteil hat demnach die PS5. 48,1 Prozent der erfassten Käufe, etwa 4,01 Millionen Exemplare, sollen auf Sonys Konsole entfallen. Bemerkenswert ist dabei der Anteil physischer Versionen: 30,8 Prozent dieser PS5-Verkäufe wurden laut Auswertung auf Disc gekauft.

Der PC liegt mit 43,3 Prozent dicht hinter der PS5. Das wären rund 3,69 Millionen Verkäufe über Steam. Zusammengenommen machen diese beiden Plattformen mehr als 91 Prozent der in der Analyse gezählten Einheiten aus. Das ist ein sehr klarer Hinweis darauf, wo Requiem derzeit seine größte Reichweite hat.

Dass die PS5 vorne liegt, überrascht angesichts ihrer großen Hardwarebasis nicht vollständig. Der Abstand zeigt aber auch, wie wichtig PC-Spieler für große Reihen geworden sind. Requiem verkauft sich laut dieser Aufstellung nicht bloß zusätzlich auf Steam, sondern fast auf Augenhöhe mit der stärksten Konsolenplattform.

Xbox fällt deutlich zurück

Auf Xbox Series X/S entfallen laut Alinea Analytics nur 8,6 Prozent der erfassten Verkäufe. Das entspricht etwa 731.000 Einheiten. Verglichen mit PS5 und PC ist das ein großer Abstand, auch wenn die Zahlen selbst nur Schätzungen eines Marktforschungsunternehmens sind und keine vollständige offizielle Aufschlüsselung von Capcom darstellen.

Wichtig ist außerdem die fehlende Switch-2-Version. Die Analyse erlaubt deshalb keinen Gesamtvergleich aller verfügbaren Plattformen. Sie zeigt nur, wie sich die Verkäufe zwischen PS5, Xbox Series X/S und Steam verteilen. Gerade bei einer Reihe wie Resident Evil kann eine spätere oder gesondert betrachtete Version das Gesamtbild noch verändern.

Für Capcom dürfte trotzdem klar sein, welche Systeme Requiem bisher besonders tragen. Der Erfolg verteilt sich nicht gleichmäßig, sondern konzentriert sich sehr stark auf zwei große Märkte. Für Besitzer einer Xbox Series X/S ist das keine Aussage über die Qualität ihrer Fassung, aber es erklärt, warum die Plattform in dieser Verkaufsanalyse kaum mit PS5 und PC mithalten kann.

Kinostart und Angebote bringen ältere Teile zurück

Die Nachfrage nach Resident Evil beschränkt sich laut der Analyse nicht auf Requiem. Nach dem Kinostart des neuen Resident-Evil-Films von Zach Cregger seien die täglichen Spielerzahlen im gesamten Spielekatalog gestiegen. Beim Resident Evil 2 Remake wird ein Plus von 48 Prozent genannt.

Der Film erzielte in seiner ersten Woche laut Briefing mehr als 100 Millionen US-Dollar und damit den bislang erfolgreichsten Kinostart der Marke. Die steigenden Zahlen bei den älteren Spielen lassen sich jedoch nicht allein dem Film zuschreiben: Capcom bot zum Filmstart auch Preisnachlässe an. Besonders reduzierte Titel wie Resident Evil 2 Remake und Resident Evil 4 dürften dadurch leichter neue Käufer gefunden haben.

Für Requiem steht zudem noch eine bereits bestätigte Story-Erweiterung aus, zu der bislang weder eine Enthüllung noch ein Termin genannt wurde. Die aktuellen Verkaufsdaten zeigen vor allem eines: Das Interesse an Resident Evil ist gerade groß, aber die Plattformen profitieren davon sehr unterschiedlich.

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