Zwei Figuren stehen vor einer von Vegetation überwucherten Ruine mit großen Greifenstatuen.
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Resonance: Welche Konsole passt zu deinem Bildschirm?

Von Alex 3 Min. Lesezeit

Resonance ist jetzt da. PS5 Pro sieht am schärfsten aus, die Xbox Series X holt bei der Bildrate auf.

Resonance: A Plague Tale Story ist ab sofort für PS5, Xbox Series X/S und PC erhältlich. Das Prequel ist außerdem im Xbox Game Pass enthalten. Wer auf Konsole spielt, bekommt aber je nach Gerät und Bildschirm ein ziemlich anderes Ergebnis.

Der wichtigste Punkt aus dem Technikvergleich: Die PS5 Pro liefert das schärfste Bild, die Xbox Series X läuft in vielen anspruchsvollen Szenen schneller. Welche Version für dich besser passt, hängt deshalb stark davon ab, ob dein Fernseher 120 Hz und VRR unterstützt.

PS5 Pro für ein besonders scharfes Bild

Auf PS5 Pro stehen ein Qualitätsmodus mit 30 Bildern pro Sekunde, ein 40-FPS-Modus und ein Leistungsmodus mit 60 FPS bereit. Dabei nutzt die Konsole PSSR zum Hochskalieren. Laut den Messungen wirkt das Bild dadurch vor allem bei weiter entferntem Laub, Felsen und Gesichtern klarer und ruhiger als mit dem Temporal Anti-Aliasing der normalen PS5.

Auch schnelles Drehen der Kamera soll weniger Kantenflimmern und störende Bildfehler zeigen. Das ist für ein Spiel mit vielen detaillierten Umgebungen ein sichtbarer Vorteil.

PSSR kostet aber etwas Leistung. In einem Test mit unbeschränkter Bildrate an einem 120-Hz-Display erreichte die Basis-PS5 im Schnitt etwa 84 FPS, die PS5 Pro mit PSSR rund 78 FPS. Trotzdem liegt die Pro in den meisten Szenen leicht vorn. Nur im 40-FPS-Modus können in besonders aufwendigen Abschnitten kurze Ruckler auftreten.

Series X profitiert stark von 120 Hz und VRR

Die Xbox Series X setzt bei Bildauflösung und Einstellungen ähnlich wie die normale PS5 an, hält ihre Bildrate aber laut Vergleich häufiger besser. Besonders deutlich wird das im unbeschränkten Modus an einem 120-Hz-Bildschirm mit VRR. In schweren Szenen soll die Series X zeitweise mehr als 20 FPS vor der Basis-PS5 liegen. Im Startgebiet wurden dabei ungefähr 80 bis 100 FPS erreicht.

Die normale PS5 bietet ebenfalls 30 und 60 FPS. Mit einem 120-Hz-Display schaltet sie automatisch auf 40 FPS oder eine offene Bildrate um. Ihr Leistungsmodus läuft meist ordentlich, kann bei vielen Effekten aber bis in den hohen 30er-Bereich fallen und leichtes Tearing zeigen. Der Qualitätsmodus bleibt stabiler.

Für Besitzer eines VRR-fähigen Fernsehers ist der offene 120-Hz-Modus deshalb auf der Series X besonders interessant. Wer dagegen vor allem ein möglichst klares und sauberes Bild möchte, bekommt auf PS5 Pro das stärkere Ergebnis.

Series S macht die klarsten Abstriche

Auf Xbox Series S ist die Bildrate auf 30 FPS begrenzt, an einem 120-Hz-Display sind 40 FPS möglich. Die Konsole rendert nativ in 1080p und reduziert Details, Schatten sowie Sichtweite stärker als die größeren Systeme.

Das Ergebnis soll für die kleinere Xbox trotzdem ordentlich ausfallen. Für die Entscheidung ist die Richtung aber klar: PS5 Pro für Bildschärfe, Xbox Series X für die beste Leistung mit passendem Bildschirm. Den ausführlichen Techniktest mit Messungen gibt es bei Digital Foundry.

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