GeForce RTX 5090 Gaming Trio OC Grafikkarte mit drei Lüftern und RGB-Beleuchtung in einem dunklen Gaming-Setup.
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RTX 5090: Leaks deuten auf mögliches Produktionsende hin

Von Alex 2 Min. Lesezeit

Die RTX 5090 könnte laut Leaks nicht mehr produziert werden. Bestätigt ist das noch nicht, aber für Spieler könnten die ohnehin hohen Preise weiter steigen.

Berichten mehrerer Hardware-Leaker zufolge könnte Nvidia die Produktion der GeForce RTX 5090 einstellen. Bestätigt ist das nicht: Eine offizielle Mitteilung des Herstellers gibt es bislang nicht. Falls die Angaben stimmen, wäre vor allem der verwendete GB202-Chip der Grund.

Dieser Chip soll künftig vollständig für RTX-Pro-Karten vorgesehen sein. Für Spieler wäre das weniger eine Nachricht über eine neue Grafikkarte als über ein mögliches Ende des aktuellen Spitzenmodells. Neue RTX-5090-Karten könnten dann nur noch so lange im Handel auftauchen, wie Boardpartner und Händler Restbestände haben.

Der wichtige Punkt ist der Chip, nicht nur die Karte

Die RTX 5090 verwendet den GB202, den größten Grafikchip aus Nvidias Blackwell-Reihe. Derselbe Chip kommt auch in RTX-Pro-Modellen zum Einsatz, die für besonders rechenintensive Aufgaben gedacht sind. Laut den Berichten sollen kommende GB202-Lieferungen nur noch diese Pro-Sparte versorgen.

Schon zuvor hieß es aus Taiwan, dass Hersteller von Grafikkarten keine neuen RTX-5090-Chips mehr erhalten. Das würde zu der Vermutung passen, dass Nvidia verfügbare Kapazitäten auf die teureren Pro-Produkte verteilt. Sicher ist dieser Zusammenhang aber erst, wenn Nvidia sich selbst dazu äußert.

Für Gaming-PCs ist wichtig: RTX 5080 und RTX 5070 nutzen andere Chips. Von einem möglichen Stopp der RTX 5090 wäre die restliche RTX-50-Reihe also nicht automatisch betroffen.

Für Spieler dürfte das vor allem ein Preisproblem werden

Die RTX 5090 war schon zuletzt sehr teuer. Während die Founders Edition zum Start im Januar 2025 eine unverbindliche Preisempfehlung von 2.329 Euro hatte, lagen viele Angebote zuletzt zwischen 4.000 und 5.000 Euro. Wenn keine neuen Karten mehr nachkommen, könnten die Preise weiter steigen statt zu fallen.

Für die meisten Gaming-PCs ist das trotzdem keine Katastrophe. Die RTX 5080 kostet laut den vorliegenden Angaben etwa 1.600 bis 1.700 Euro und die RTX 5070 rund 800 bis 900 Euro. Beide sind deutlich günstiger als eine RTX 5090. Auch vergleichbare Karten von AMD bleiben eine Option.

Anders sieht es für Leute aus, die die 32 GB Videospeicher der RTX 5090 neben Spielen für lokale automatisierte Systeme brauchen. In diesem Bereich gibt es laut den Berichten keine gleichwertige Alternative im normalen Grafikkartenmarkt. Eine RTX 6000 Pro mit 96 GB Videospeicher kostet dagegen etwa 16.000 bis 20.000 Euro.

Ob die RTX 5090 wirklich verschwindet, bleibt also offen. Die aktuellen Hinweise zeigen aber, warum sie für viele Spieler kaum realistischer wird: Selbst wenn noch Karten verfügbar sind, könnten sie weiter außerhalb eines normalen PC-Budgets liegen.

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