Zwei orangefarbene Podracer rasen über Wasser an tropischen Ruinen, futuristischen Gebäuden und einem Vulkan vorbei.
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Star Wars Galactic Racer: Warum ein fünfter Platz zählen soll

Von Alex 3 Min. Lesezeit

Star Wars Galactic Racer soll dich nicht dauernd belohnen. Fuse Games will, dass selbst ein hart erkämpfter fünfter Platz etwas zählt.

Fuse Games will bei Star Wars Galactic Racer offenbar nicht, dass jede Fahrt sofort nach einer Belohnung aussieht. Studio-Chef Matt Webster hat erklärt, dass der hohe Schwierigkeitsgrad Teil des Plans ist. Das Spiel soll auch dann ein gutes Gefühl geben, wenn du nicht gewinnst, sondern dich nur knapp durch ein hartes Rennen kämpfst.

Das ist für einen Arcade-Racer ein interessanter Ansatz. Viele Spiele zeigen dir schnell neue Fahrzeuge, Gegenstände oder andere Belohnungen. Galactic Racer setzt laut Webster stärker darauf, dass ein Platz im Mittelfeld trotzdem etwas wert sein kann, wenn das Rennen richtig schwierig war.

Ein fünfter Platz soll nicht wie Verlieren wirken

Webster vergleicht den Ansatz mit den früheren Burnout-Spielen, an denen große Teile des Teams gearbeitet haben. Dort habe es sehr viele schnelle Belohnungen gegeben. Bei Galactic Racer wollte das Studio dieses Muster bewusst nicht wiederholen.

Stattdessen sollen die Rennen mehr Konzentration verlangen. Die Strecken im Outer Rim lassen Fehler kaum durchgehen, und die computergesteuerten Gegner fahren aggressiv. Wer vorne landen will, muss also konstant sauber fahren und darf sich nicht zu sehr auf einen einfachen Aufholmechanismus verlassen.

Für Spieler kann das erst einmal nerven, besonders wenn man aus anderen Arcade-Racern gewohnt ist, nach wenigen Rennen schon viel freizuschalten. Die Idee dahinter ist aber klar: Ein guter Lauf soll nicht nur wegen einer neuen Belohnung hängen bleiben, sondern weil du ihn selbst geschafft hast.

Das kann auch verändern, wie man Ergebnisse betrachtet. Wenn ein fünfter Platz nach einem engen Rennen hart erkämpft war, soll er sich laut Fuse Games nicht wie ein kompletter Fehlschlag anfühlen. Ob das im Spiel dauerhaft motiviert oder manche eher abschreckt, hängt stark davon ab, wie fair sich die schweren Strecken und Gegner anfühlen.

Zwischen Rennen und ruhigeren Momenten

Galactic Racer besteht laut Webster nicht nur aus Vollgas und Zusammenstößen. Rund um die Hauptfigur Shade gibt es auch ruhigere Story-Szenen. Der Wechsel soll verhindern, dass die vielen intensiven Rennen irgendwann einfach nur anstrengend werden.

Das passt zu der Mischung aus schneller Burnout-Action und Roguelite-Struktur, die das Spiel verfolgt. Gerade bei einem Spiel, das bewusst anspruchsvoll sein will, sind kleine Pausen wichtig. Sonst kann aus einer spannenden Niederlage schnell Frust werden.

Online-Gruppen sollen größer werden

Auch für den Online-Modus ist bereits ein Update angekündigt. Aktuell können Gruppen aus höchstens drei Spielern bestehen. Später soll dieses Limit auf sechs steigen, weitere Angaben dazu gibt es noch nicht.

Mehr Fahrer könnten die Rennen deutlich chaotischer machen. Das passt zwar zum schnellen Stil des Spiels, macht aber auch Websters Idee vom hart verdienten Ergebnis noch spannender: Wenn künftig mehr Leute um jede Position kämpfen, dürfte selbst ein Platz außerhalb des Podiums oft kein schlechtes Rennen sein.

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