Ein Mann blickt auf einen riesigen roten Kampfanzug in einem dunklen Hangar.
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StarCraft wird zum Open-World-Shooter, Gameplay fehlt noch

Von Alex 2 Min. Lesezeit

StarCraft kommt als Open-World-Shooter zurück. Der erste Trailer zeigt einen harten Blick auf Terran-Soldaten, aber noch kein Gameplay.

Blizzard bringt StarCraft zurück, aber diesmal nicht als Strategiespiel: Auf der BlizzCon 2026 wurde ein Open-World-Shooter mit dem schlichten Titel StarCraft angekündigt. Der Release ist allerdings erst für 2030 geplant. Plattformen und echtes Gameplay hat Blizzard noch nicht gezeigt.

Der erste Trailer macht trotzdem ziemlich klar, aus welcher Perspektive das Universum diesmal erzählt werden soll. Statt Armeen aus der Vogelperspektive zu steuern, folgt die Kamera einem einzelnen Terran-Rekruten. Man sieht seine Ausbildung, die Ausrüstung und den Einsatz gegen die Zerg. Am Ende wird seine zerstörte Rüstung auf einem Dominion-Schiff wieder gereinigt und repariert. Vom Soldaten selbst ist kaum noch etwas übrig.

Der Trailer zeigt die Front, nicht die Karte

Das Material ist komplett vorgerendert. Deshalb lässt sich noch nicht sagen, wie offen die Welt wirklich wird, wie Kämpfe ablaufen oder welche Aufgaben Spieler übernehmen. Auch zum Fortschrittssystem, zu Fahrzeugen oder möglichen Begleitern gab es keine Angaben.

Was der Trailer aber vermittelt: Dieses StarCraft will den Krieg nicht als große Übersichtskarte zeigen, sondern als harten Einsatz für gewöhnliche Soldaten. Arcturus Mengsk spricht seine Truppen auf den Kampf gegen die Zerg ein, während der Rekrut im Bild immer stärker zur austauschbaren Figur in einer riesigen Kriegsmaschine wird. Das ist ein deutlich düsterer Blick auf die Terraner als ein einfacher Action-Trailer mit vielen Explosionen.

Für Fans ist das spannend, weil die bekannte Welt dadurch ganz anders wirken könnte. In einem Strategiespiel entscheidet man über Einheiten. Ein Shooter kann zeigen, wie es sich anfühlt, einer dieser Einheiten zu sein, wenn die Zerg direkt vor einem stehen.

Dan Hay soll das neue Team führen

Das Projekt leitet Dan Hay. Er war zuvor Franchise Director bei Ubisofts Far Cry-Reihe und kam 2022 zu Blizzard. Auf der Bühne beschrieb er das Spiel als Open-World-Shooter, in dem jeder Schritt erkämpft werden müsse. Sein Vergleich mit dem Kampf am Boden statt aus der Vogelperspektive passt genau zu den Bildern aus dem Trailer.

Mehr lässt sich daraus noch nicht ableiten. Der Name von Hays früherer Reihe sagt zum Beispiel nichts Sicheres darüber aus, wie StarCraft aufgebaut sein wird. Blizzard hat weder eine Spielwelt noch konkrete Systeme erklärt.

Bis 2030 bleibt viel Zeit für weitere Vorstellungen. Gerade deshalb ist der erste Trailer eher ein Versprechen für Stimmung und Blickwinkel als eine Antwort darauf, was Spieler am Ende tatsächlich machen. Die wichtigste offene Frage ist damit nicht, ob StarCraft wieder Krieg zeigt. Sondern wie viel Freiheit und wie viel Geschichte in diesem Krieg stecken wird.

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