Futuristische Stadt aus Starfield mit hohem blauem Wolkenkratzer, modernen Gebäuden, Grünflächen und einem Raumschiff am Himmel.
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Starfield-Mod zeigt nahtlose Landungen auf Planeten

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Eine PC-Mod soll Landungen in Starfield ohne Ladebildschirm ermöglichen. Gezeigt wurde sie schon, fertig ist sie aber noch nicht.

Eine geplante PC-Mod für Starfield soll Landungen auf Planeten und Monden ohne Ladebildschirme ermöglichen. Der Modder Frederik Wessberg hat einen ersten Teaser gezeigt, bezeichnet das Projekt aber selbst noch als Arbeit in Entwicklung. Einen Veröffentlichungstermin gibt es noch nicht.

Das ist vor allem für Spieler interessant, die sich mehr Zusammenhang zwischen dem Flug im All und der Planetenoberfläche wünschen. Im bisherigen Spiel endet dieser Weg mit einer kurzen automatischen Sequenz und einem Ladebildschirm. Die Mod will genau diese Unterbrechung entfernen.

Landung soll Teil des Flugs werden

Nach Wessbergs Angaben sollen sowohl selbst gesteuerte Schiffe als auch der Autopilot direkt zur Oberfläche fliegen können. Auch Landungen auf Wasser sollen möglich sein. Damit würde die Auswahl eines Landeorts nicht mehr nur ein Menüschritt sein, sondern sichtbar mit dem Anflug verbunden.

Der gezeigte Umfang geht über den eigentlichen Übergang hinaus. Wessberg nennt dreidimensionale Wolkenschichten, die sich während des Sinkflugs durchqueren lassen. Außerdem sollen Gewitter, Blitze, Polarlichter an den Polen, Leuchterscheinungen auf der Nachtseite und eine atmosphärische Lichtstreuung hinzukommen. Diese Effekte sollen sich an Klima- und Wetterdaten sowie an den in den Spieldaten hinterlegten Atmosphären orientieren.

Warum die Mod offenbar so aufwendig ist

Wessberg arbeitet nach eigenen Angaben seit etwa einem halben Jahr an dem Projekt. Was zunächst klein wirken konnte, wurde offenbar schnell kompliziert: Die Planeten im Weltraum seien in Starfield nur vereinfacht dargestellt. Für den nahtlosen Übergang musste er deshalb unter anderem ihre 3D-Darstellung außerhalb der Planetenoberfläche neu bauen.

Spannend daran ist, dass die Mod nicht einfach einen Ladebildschirm versteckt. Sie versucht, zwei Bereiche zu verbinden, die im Spiel bisher klar getrennt sind. Wenn das zuverlässig klappt, verändert es vor allem das Gefühl beim Erkunden: Ein Planet wäre dann schon beim Anflug ein konkreter Ort und nicht erst nach dem nächsten Bildschirm.

Noch kein fertiges Versprechen

Der Teaser zeigt, wohin das Projekt gehen soll, ersetzt aber keine fertige Version. Offen bleibt etwa, wie stabil die Übergänge in vielen unterschiedlichen Situationen laufen und wann Spieler die Mod ausprobieren können. Wessberg plant laut eigener Aussage eine kostenlose Veröffentlichung auf NexusMods, sobald die Arbeit abgeschlossen ist.

Bis dahin bleibt die Mod ein interessantes Beispiel dafür, wie stark sich ein oft kritisierter Teil der Weltraumreise auf dem PC verändern könnte. Gerade für Fans, denen die vielen Unterbrechungen beim Reisen den Entdeckerdrang gebremst haben, ist das ein Projekt, das man im Blick behalten kann.

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