Schwarzes VR-Headset mit zwei Controllern auf hellem Untergrund.
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Steam Frame: Preise, Warteliste und Zubehör erklärt

Von Alex 3 Min. Lesezeit

Steam Frame kostet mindestens 1.049 Euro. Wer bestellen will, muss zuerst in die Warteliste und braucht für manches Zubehör noch extra Budget.

Valve hat die Preise für Steam Frame genannt und startet jetzt die Warteliste für das neue VR-Headset. Die Version mit 256 GB Speicher kostet 1.049 Euro, für 1 TB werden 1.279 Euro fällig. Technisch gibt es zwischen beiden Modellen keinen weiteren Unterschied.

Für Interessierte ist das vor allem deshalb wichtig, weil Steam Frame nicht einfach als komplett fertiges Paket in den Warenkorb wandert. Valve legt zwar eine eigenständige Version von Half-Life: Alyx bei, spart aber an anderer Stelle beim Zubehör.

Anmeldung statt normaler Vorbestellung

Steam Frame wird zunächst über eine Warteliste verkauft. Wer mitmachen möchte, kann sich über die offizielle Steam-Frame-Warteliste für eines der beiden Modelle registrieren. Mehrfach anmelden geht nicht.

Die Registrierung läuft bis zum 17. September um 19 Uhr deutscher Zeit. Danach lost Valve aus, wer bestellen darf. Ausgewählte Personen bekommen ab dem folgenden Tag 72 Stunden Zeit für ihre Bestellung. Läuft diese Frist ab, geht der Platz weiter.

Das Verfahren soll Bots und Wiederverkäufer ausbremsen. Wie viele Headsets zum Start bereitstehen, hat Valve allerdings nicht gesagt. Wer bei der ersten Runde leer ausgeht, bleibt auf der Warteliste.

Beim Zubehör kann es teurer werden

Ein Netzteil und ein Ladekabel gehören nicht zum Lieferumfang. Laut Valve funktioniert ein Steam-Deck-Ladegerät oder ein vergleichbares Netzteil. Wer eines direkt dazukaufen will, zahlt 39 Euro.

Auch manche Teile für besseren Sitz werden extra verkauft. Das Ergonomie-Kit mit zweitem Kopfband, Controller-Schlaufen und einem Nasenstück gegen einfallendes Licht kostet knapp 69 Euro. Ein Ersatzteil-Kit mit Polstern und Lichtblocker liegt bei 59 Euro.

Für Spieler mit Sehkorrektur nennt Valve passende Gläser von Zenni. Außerdem ist die Arcturus Vision Camera offiziell kompatibel. Sie wird am Nasensteg angeschlossen und ermöglicht einen farbigen Blick auf die Umgebung für Mixed Reality. Ohne dieses Zubehör zeigt Steam Frame die Außenwelt nur schwarz-weiß.

Valve plant außerdem ein Enthusiast-Kit. Es soll unter anderem einen zweiten Akku für doppelte Laufzeit und schwebende Lautsprecher enthalten. Preis und Erscheinungstermin stehen noch nicht fest.

Was Steam Frame technisch können soll

Steam Frame arbeitet mit einem Snapdragon 8 Gen 3, 16 GB Arbeitsspeicher und einer VR-Ausgabe von SteamOS. Spiele können direkt auf dem Headset laufen oder kabellos von einem PC übertragen werden. Ein eigener 6-GHz-Funkadapter soll das Streaming mit geringer Verzögerung ermöglichen, ohne dass man das Heimnetz groß einrichten muss.

Auch normale Steam-Spiele lassen sich so auf einer großen virtuellen Leinwand spielen. Valve will passende Titel mit dem Hinweis „Verified for Steam Frame“ markieren. Die Displays bieten 2.160 mal 2.160 Pixel pro Auge und bis zu 144 Hertz.

Der hohe Einstiegspreis und die zusätzlichen Zubehörkosten machen Steam Frame klar zu einer teuren VR-Hardware. Dafür setzt Valve auf ein Gerät, das eigenständig laufen und zugleich PC-Spiele drahtlos streamen kann. Wie gut das im Alltag klappt und wie schnell weitere Geräte nachkommen, bleibt vorerst offen.

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