Skurrile Figuren stehen in einer hellblauen Halle, darunter eine Motorradfahrerin, ein DJ, ein Kameramann und eine Schützin. Ein Gargoyle sitzt in einem Einkaufswagen.
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Stupid Never Dies: Kritik sieht Probleme bei Kämpfen und Runs

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Stupid Never Dies startet mit gemischten Kritiken. Stil und Monster-Verwandlungen kommen gut an, aber Kämpfe und Dungeon-Runs überzeugen nicht alle.

Die ersten Kritiken zu Stupid Never Dies fallen deutlich gemischter aus, als es die auffällige Prämisse erwarten ließ. Für die PS5-Version steht nach 23 Wertungen ein Metascore von 65 Punkten. Besonders oft geht es dabei nicht um den Stil des Spiels, sondern um die Frage, ob seine Kämpfe und Dungeon-Runs lange genug tragen.

Das Action-Rollenspiel ist das erste Spiel von GPTRACK50. Hiroyuki Kobayashi produziert, während Eiichiro Sasaki Regie führt. Der Titel erscheint am 22. Oktober 2026 für PS5 und PC.

Der Stil kommt besser an als die Struktur

Bei der Optik und dem albernen B-Movie-Humor sehen viele Kritiken eine klare Stärke. Stupid Never Dies setzt auf eine knallige, bewusst schräge Welt und hebt sich damit sichtbar von vielen ernsteren Actionspielen ab.

Auch das Style-Eat-System wird häufig positiv erwähnt. Besiegte Gegner hinterlassen Kerne, die absorbiert werden können. Damit verwandelt sich die Spielfigur in eine von elf Monster-Klassen. Diese Idee gibt den Runs offenbar ihren eigenen Dreh und sorgt am Anfang zusammen mit neuen Fähigkeiten und Upgrades für Motivation.

Genau dort liegt aber auch die wichtigste Einschränkung: Mehrere Tests beschreiben, dass dieser Schwung nach einigen Stunden nachlässt. Räume, Gegnertypen und Missionsarten sollen sich zu wenig verändern. Dann bleibt vor allem das wiederholte Durchlaufen der Dungeons übrig.

Warum die Kämpfe so unterschiedlich bewertet werden

Die größte Kritik betrifft den Feinschliff im Kampf. Mehrere Wertungen nennen ungenaues Feedback bei Treffern, Ausweichmanöver, die nicht immer verlässlich wirken, und Probleme mit der Zielerfassung. Das fällt besonders auf, wenn viele Gegner gleichzeitig im Bild sind.

Dazu kommen laut den Tests überladene Menüs, ein komplizierter Fortschritt und Zeitlimits pro Dungeon-Ebene. Einzelne Kritiker können mit den Kämpfen trotzdem etwas anfangen. Andere sehen gerade in diesen Systemen den Grund, warum die Runs chaotisch und anstrengend werden können.

Die Spannweite der bisherigen Urteile zeigt das ziemlich klar: RPGamer vergibt 8 von 10 Punkten, während Screen Rant bei 4 von 10 liegt. Für Fans von schnellen Action-Roguelites ist das wichtig, weil Stupid Never Dies offenbar stark davon abhängt, ob man mit seinem Kampfsystem und seinen Regeln zurechtkommt.

Wer sich nicht nur auf Wertungen verlassen will, kann auf PS5 eine kostenlose Demo ausprobieren. Gerade bei einem Spiel, dessen Stil so gut ankommt, während die Mechaniken so unterschiedlich bewertet werden, dürfte das der sinnvollste erste Check sein.

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