Hände halten eine Nintendo Switch mit roten und blauen Joy-Cons. Auf dem Bildschirm ist eine Spielfigur in einer Wüstenlandschaft vor einer großen Schädelformation zu sehen.
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Switch 2: Update 23.0.0 bringt VRR und Konsolen-Umzug

Von Alex 2 Min. Lesezeit

VRR kommt auf die Switch 2 im TV-Modus. Außerdem kannst du Spielstände und Screenshots jetzt zwischen zwei Switch-2-Konsolen übertragen.

Nintendo hat das Firmware-Update 23.0.0 für die Switch 2 veröffentlicht. Die wichtigste Änderung betrifft das Spielen am Fernseher: Die Konsole unterstützt jetzt VRR im TV-Modus.

VRR steht für eine variable Bildwiederholrate. Wenn ein Spiel und der angeschlossene Fernseher diese Funktion unterstützen, kann der Fernseher seine Bildausgabe an den Renderprozess des Spiels anpassen. Für dich ist das vor allem dann interessant, wenn Spiele keine ganz feste Bildrate halten. Wichtig: Auch das Switch-2-Dock braucht ein Update, bevor die VRR-Ausgabe genutzt werden kann.

VRR ist da, aber nicht automatisch überall aktiv

Nintendo ergänzt in den TV-Ausgabeoptionen einen eigenen Bereich für VRR. Außerdem zeigt die Konsole unter den Videoausgabeinformationen genauer an, welche Videosignale der angeschlossene Fernseher unterstützt.

Ob ein Spiel tatsächlich von VRR profitiert, hängt also nicht nur von der Switch 2 ab. Das Spiel muss die Funktion unterstützen, und auch der Fernseher muss dafür ausgelegt sein. Das Update schafft damit die Voraussetzung, verbessert aber nicht einfach jedes Spiel pauschal.

Wer am TV spielt, bekommt noch eine kleine Änderung dazu: Die Einstellung für den TV-Ton speichert die Auswahl künftig für jeden angeschlossenen Fernseher separat. Das ist praktisch, falls die Konsole regelmäßig an verschiedenen Bildschirmen genutzt wird.

Wechsel auf eine neue Konsole wird einfacher

Mit Version 23.0.0 kann Nintendo außerdem Daten von einer Switch 2 auf eine andere Switch 2 übertragen. Dazu gehören Spielstände und Screenshots. Die neue Option heißt „Auf Nintendo Switch 2 übertragen“ und liegt in den Systemeinstellungen unter „System“.

Auch bei virtuellen Spielekarten gibt es neue Einstellungen. Falls eine Übertragung von einer anderen Konsole nicht klappt, weil diese offline ist, lässt sich eine Software vorübergehend über eine Online-Lizenz starten. Das geht allerdings nur mit dem Nutzerprofil, das das Spiel ursprünglich gekauft hat.

Daneben baut Nintendo den Game-Chat aus. Bereits bekannte Chats bleiben in der Liste sichtbar, neue Chats lassen sich ohne vorherige Freundauswahl starten, und über die C-Taste kann während eines Chats nun die Bildschirmgröße angepasst werden. Der Mii-Editor erhält Hintergrundmusik, während Profile Spielzeiten derselben Software von mehreren Konsolen künftig zusammenführen.

Nintendo nennt außerdem Fehlerbehebungen und eine bessere Systemstabilität, ohne die einzelnen Probleme genauer aufzuzählen. Die vollständigen Hinweise stehen im offiziellen Update-Protokoll.

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