System Shock kostet aktuell 11,99 Euro. Das Remake des Cyberpunk-Klassikers von 1994 ist damit 70 Prozent günstiger als die ursprüngliche Preisempfehlung von 39,99 Euro. Die Ersparnis liegt bei 28 Euro, das Angebot läuft laut Store nur bis zum 27. August um 00:59 Uhr.
Du findest den reduzierten Preis aktuell im PlayStation Store. Wichtig ist aber: System Shock ist kein schneller Shooter für zwischendurch. Der Deal ist vor allem spannend, wenn du Lust auf eine Raumstation hast, die du dir selbst erarbeiten musst.
Warum der Preis hier gut zum Spiel passt
System Shock mischt Ego-Shooter-Action, RPG-Elemente und viel Erkundung. Das klingt erst einmal wie viele moderne Spiele, spielt sich laut den bekannten Angaben aber deutlich weniger bequem. Es gibt keine Zielmarkierungen, kein Missionsprotokoll, das dich ständig weiterzieht, und keine überflüssigen Nebenmissionen, die nur eine Liste füllen.
Genau deshalb passt der niedrigere Preis ziemlich gut. Wer System Shock kauft, bekommt kein Spiel, das sofort alles erklärt. Du musst Räume lesen, Wege merken und selbst herausfinden, wie du in der Citadel Station weiterkommst. Für manche ist das anstrengend. Für andere ist genau das der Punkt.
Citadel bestraft planloses Vorgehen
Die Station spielt im Jahr 2072 und ist voll mit mutierten Besatzungsmitgliedern. Dazu kommt eine feindliche Computerstimme, die wie ein ständiger Druck über allem liegt. Die Atmosphäre entsteht nicht nur durch dunkle Korridore und Neonlicht, sondern auch durch den Ton: ehemalige Crewmitglieder schleichen stöhnend durch die Gänge, während Ressourcen knapp bleiben.
Munition und Heilung sind nicht unbegrenzt vorhanden. Gegner halten einiges aus und schlagen hart zu. Wer einfach durchrennt, bekommt also schnell Probleme. Das ist wichtig, weil System Shock seine Spannung nicht nur aus Schockmomenten holt, sondern aus der Frage, ob du die Station wirklich verstanden hast.
Ein Remake, das sehr nah am Original bleibt
Das Remake steht bei Metacritic bei einem Metascore von 78. Gelobt werden vor allem die dichte Stimmung und die Freiheit beim Erkunden. Kritik gibt es dafür, dass das Spiel nur wenige neue Akzente setzt und sehr nah an der Vorlage bleibt.
Ein besonderer Teil ist das Cyberspace-Hacking. Dabei wechselt die Perspektive in abstrakte, neonfarbene Räume. Gegner und Geschosse kommen aus vielen Richtungen, wodurch diese Abschnitte fast wie ein kleines Bullet-Hell-Spiel wirken. Das hebt sich stark vom restlichen Erkunden der Station ab.
Für 11,99 Euro ist System Shock deshalb kein Deal, den man nur am Rabatt messen sollte. Interessant wird er, wenn du ein Science-Fiction-Spiel suchst, das dich nicht dauernd führt und bei dem jeder Gang, jede Ressource und jede Abzweigung wichtig werden kann.