Das kostenlose Remastered-Update für The Witcher 3: Wild Hunt wird am 29. September 2026 um 12 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit freigeschaltet. Es soll Besitzern des Spiels nicht nur eine hübschere Welt liefern: CD Projekt überarbeitet auch Fortschritt, Kämpfe und mehrere Komfortfunktionen.
Gerade für Rückkehrer ist das wichtiger als ein reiner Grafikpatch. Wer Geralt noch einmal durch den Kontinent begleiten will, bekommt offenbar an mehreren Stellen mehr Freiheit bei Ausrüstung und Charakterentwicklung.
Mehr Auswahl bei Geralt und im Kampf
Das Skillsystem wird laut CD Projekt angepasst, damit sich der Spielfortschritt abwechslungsreicher anfühlt und die Charakterentwicklung flexibler wird. Wie groß die Änderungen im Detail ausfallen, nennt das Studio bislang nicht. Klar ist aber: Es geht nicht bloß um neue Werte oder einzelne Fähigkeiten, sondern um den Weg, auf dem Spieler ihren Geralt aufbauen.
Auch das Kampfsystem erhält eine Überarbeitung. Zusätzliche Finisher und Anpassungen an der dynamischen Kamera sollen die Kämpfe verändern. Ob sich dadurch vor allem die Übersicht verbessert oder die Gefechte deutlich anders spielen, wird sich erst mit dem Update zeigen.
Praktisch klingt die neue Transmog-Funktion. Damit lassen sich gewünschte Outfits tragen, während die Werte der besten Ausrüstung erhalten bleiben. Geralts bekanntes Outfit muss also nicht mehr gegen stärkere Rüstungsteile eingetauscht werden, nur weil deren Werte besser sind.
Die Welt bekommt mehr Details
CD Projekt nennt verbesserte Texturen für Umgebungen, Figuren und Monster sowie deutlich überarbeitete Vegetation. Dazu kommen neue Beleuchtung und Rendering, die der Spielwelt mehr Tiefe geben sollen. Überarbeitete Animationen gehören ebenfalls zum Update.
Ein Grafikvergleich von GameSpot zeigt bereits, an welchen Stellen die Unterschiede auffallen können. Dort wird allerdings die PC-Fassung mit PC-exklusiven Funktionen wie Path-Tracing gezeigt. Daraus lässt sich also nicht direkt ableiten, wie jede andere Version aussehen wird.
Für Spieler auf PS5 nennt das Material außerdem Unterstützung für PS5 Pro. Konkrete technische Unterschiede dieser Unterstützung werden hier jedoch nicht erklärt.
Kleine Änderungen können den nächsten Durchlauf leichter machen
Neben den großen Punkten erweitert das Update den Fotomodus mit zusätzlichen Einstellungen, Posen, Rahmen, Filtern und platzierbaren Charaktermodellen. Außerdem sind plattformübergreifende Mod-Unterstützung, flüssigere Meditation und eine optimierte Questverfolgung vorgesehen.
Diese Details klingen erstmal kleiner als Grafik und Kampf. Für einen langen erneuten Durchlauf könnten sie aber ziemlich nützlich sein. Das Remaster versucht damit nicht nur, The Witcher 3 moderner aussehen zu lassen, sondern auch einige wiederkehrende Abläufe angenehmer zu machen.