Geralt von Riva und eine gekrönte Frau in prunkvollen Gewändern vor einer Berglandschaft in The Witcher 3 Remastered.
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The Witcher 3 Remastered: Mehr Kontrolle über die Spielhilfen

Von Sven 3 Min. Lesezeit

The Witcher 3 Remastered bekommt mehrere optionale Hilfen. Sie sparen Zeit bei Beute, Inventar und Haltbarkeit, ohne dass alle Spieler gleich spielen müssen.

CD Projekt ergänzt The Witcher 3: Wild Hunt Remastered um mehrere optionale Spielhilfen. Sie verändern vor allem die Punkte, an denen ein langes Rollenspiel sonst bremsen kann: Heilung, Ausdauer unter Wasser, Gewicht im Inventar, Haltbarkeit und das Einsammeln von Beute.

Die Remastered-Version erscheint am 29. September 2026 für PC, PS5, Xbox Series X/S und Switch 2. Wer The Witcher 3 bereits besitzt, soll das Upgrade kostenlos herunterladen können.

Interessant ist dabei weniger ein einzelner Schalter als die Richtung: Die neuen Optionen nehmen Spielern keine Geschichte oder Entscheidungen ab. Sie lassen sie selbst festlegen, wie viel Verwaltungsaufwand und Gefahr sie auf ihren Reisen mit Geralt wollen.

Viele Hilfen, aber keine Pflicht

Bei der Lebensenergie kann eingestellt werden, wie stark und wie schnell Geralt automatisch regeneriert. Das kann Kämpfe weniger hart machen, ohne dass man sie vollständig überspringt. Wer lieber mit knappen Heilmitteln und mehr Risiko spielt, kann diese Hilfe offenbar einfach anders einstellen oder nicht nutzen.

Dazu kommen Optionen für unbegrenzten Atem. Sie gelten unter Wasser sowie beim Weg durch giftiges Gas und Rauch. Gerade solche Situationen können nerven, wenn man eigentlich einen Ort durchsuchen oder einem Weg folgen möchte, aber ständig auf eine Anzeige achten muss.

Auch die Haltbarkeit lässt sich auf Wunsch ausschalten. Dann gehen Gegenstände nicht kaputt. Dasselbe gilt für das Boot, das mit der passenden Einstellung keinen Schaden nehmen kann. Diese beiden Hilfen richten sich klar an Spieler, die lieber unterwegs bleiben möchten, statt Reparaturen oder mögliche Bootsverluste einzuplanen.

Inventar und Beute sollen weniger Zeit kosten

Zwei weitere Einstellungen betreffen die vielen Gegenstände, die in einem Rollenspiel zusammenkommen. Das Gewicht im Inventar kann ignoriert werden. Damit fällt die Grenze weg, die sonst bestimmt, wie viel Geralt tragen kann.

Besiegte Gegner lassen sich außerdem automatisch plündern. Man muss dann nicht jede Leiche einzeln durchsuchen, um Beute mitzunehmen. Für Spieler, die jeden Kampfplatz komplett absuchen wollen, kann das viel kleine Unterbrechung sparen. Gleichzeitig bleibt offen, wie genau die Funktion arbeitet, etwa ob sie alle Gegenstände direkt einsammelt oder nur bestimmte Beutearten.

Genau solche Details sind wichtig, weil automatische Funktionen nur dann wirklich helfen, wenn sie nicht selbst neue Probleme schaffen. Im Moment ist aber bestätigt, dass die Einstellung vorhanden sein wird. Wie weit sie sich anpassen lässt, wurde nicht genauer genannt.

Warum diese Optionen für ein großes RPG passen

The Witcher 3 ist ein Spiel mit langen Reisen, Kämpfen, Erkundung und sehr vielen Fundstücken. Nicht jeder Teil davon macht allen gleich viel Spaß. Manche möchten die Vorbereitung vor einem Kampf behalten, andere wollen vor allem Quests verfolgen und die Welt sehen.

Die angekündigten Hilfen geben beiden Gruppen mehr Auswahl. Besonders praktisch ist, dass sie nicht wie ein eigener vereinfachter Modus beschrieben werden, sondern einzelne Bereiche betreffen. Du kannst also etwa das Inventargewicht ignorieren und trotzdem die Haltbarkeit behalten. Oder du nutzt mehr Regeneration, lässt aber das automatische Plündern aus.

Neben der Neuauflage gibt es noch zwei weitere Neuigkeiten für bestehende Spieler: Die Erweiterungen Hearts of Stone und Blood and Wine stehen Besitzern des Grundspiels ab sofort kostenlos zur Verfügung. Außerdem arbeitet CD Projekt an der dritten Story-Erweiterung Songs of the Past. Sie soll nach den Ereignissen von Blood and Wine spielen und irgendwann 2027 erscheinen. Ein genauer Termin fehlt noch.

Für die Remastered-Version sind die Spielhilfen vor allem ein Zeichen dafür, dass ein bekanntes Rollenspiel nicht für alle exakt gleich gespielt werden muss. Wer die ursprüngliche Herausforderung möchte, soll sie behalten können. Wer weniger Zeit mit Gewichtslimits, kaputten Ausrüstungsgegenständen oder einzelnen Beuteanimationen verbringen will, bekommt künftig mehr Kontrolle darüber.

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