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The Witcher 3 Remastered: Warum die Probleme schwer zu lösen sind

Von Sven 3 Min. Lesezeit

The Witcher 3 Remastered läuft auf PS5 offenbar nicht bei allen gleich. Ein erster Patch ist da, aber die Ursache der starken Unterschiede bleibt offen.

Seit dem 29. September ist The Witcher 3 Remastered erhältlich, doch gerade auf PlayStation 5 fällt die technische Erfahrung offenbar sehr unterschiedlich aus. Manche Spieler berichten von einer stabilen und gut aussehenden Neuauflage. Andere erleben auf derselben Plattform Bildaussetzer, schwache Bildraten, Screen Tearing oder flackernde Effekte.

Das ist vor allem deshalb ärgerlich, weil sich bisher keine klare Ursache erkennen lässt. Es geht nicht einfach um eine Plattform, die grundsätzlich Probleme hat. Selbst Besitzer derselben Konsole schildern völlig verschiedene Ergebnisse. CD Projekt RED hat bereits Patch 5.00b für PS5, Xbox und PC veröffentlicht. Der kleine Patch behebt einige gemeldete Fehler, weitere Verbesserungen sollen aber noch folgen.

Das größte Problem ist die fehlende klare Erklärung

Bei technischen Fehlern hilft es Spielern normalerweise, wenn schnell klar wird, was sie auslöst. Dann kann man etwa bestimmte Einstellungen ändern, auf ein Update warten oder einen neuen Spielstand beginnen. Bei The Witcher 3 Remastered ist die Lage im Moment komplizierter.

In den Diskussionen gibt es mehrere Vermutungen. Eine davon betrifft die Telemetrie-Optionen des Spiels. Sie auszuschalten soll laut einzelnen Spielern die Leistung verbessern. Andere Nutzer, die das ausprobiert haben, bemerkten jedoch keinen Unterschied. Damit ist dieser Tipp keine bestätigte Lösung.

Auch Spielstände stehen im Verdacht. Möglich wäre, dass es einen Unterschied macht, ob ein Savegame aus der älteren Version übernommen wurde oder ob jemand im Remaster komplett neu beginnt. Belegt ist das bisher aber nicht. Dazu kommen Berichte, nach denen das Spiel anfangs problemlos lief und Schwierigkeiten erst später im Spielstand auftauchten.

Für Spieler ist genau das der wichtige Punkt: Wer im Moment keine Probleme hat, kann daraus nicht sicher ableiten, dass die Version bei allen stabil läuft. Wer Fehler erlebt, kennt umgekehrt noch keinen verlässlichen Schritt, der sie sicher beseitigt.

Die Probleme betreffen nicht nur die PS5

Die auffälligen Berichte zur PS5 stehen besonders im Mittelpunkt, doch auch andere Versionen sind nicht völlig frei von Schwierigkeiten. Auf Xbox Series X|S melden Spieler ebenfalls technische Probleme. Auf dem PC sollen Nutzer von AMD-Grafikkarten grafische Fehler sehen.

Bei der Nintendo Switch 2 geht es dagegen um die Bildschärfe im Handheld-Modus. Dort berichten Spieler von einem unscharfen Bild. Das zeigt, dass es nicht nur eine einzelne Einstellung oder ein klar abgegrenztes Konsolenproblem sein muss. Je nach Version sehen die Fehler anders aus.

Das macht die Suche nach einer gemeinsamen Ursache schwieriger. Eine schlechte Bildrate, falsche Beleuchtung und unscharfe Darstellung sind unterschiedliche Symptome. Ob dahinter mehrere getrennte Fehler stecken oder ob bestimmte Spielstände und Einstellungen eine Rolle spielen, wird aus den bisherigen Berichten nicht klar.

Patch 5.00b ist nur ein erster Schritt

Dass CD Projekt RED so kurz nach dem Start bereits ein Update bereitgestellt hat, ist für betroffene Spieler immerhin wichtig. Patch 5.00b richtet sich an die PS5-, Xbox- und PC-Fassung und soll einige gemeldete Fehler angehen. Für die Switch-2-Version wird in den vorliegenden Angaben kein entsprechender Patch genannt.

Der Patch ist aber ausdrücklich klein. Deshalb wäre es zu früh, ihn als Lösung für die gemeldeten Performance-Schwankungen zu sehen. Die angekündigten weiteren Verbesserungen sind im Moment wichtiger als die Frage, ob eine einzelne Einstellung vielleicht hilft.

Für Fans von The Witcher 3 bleibt die Remastered-Version damit technisch schwer einzuschätzen. Die neue Grafik und die zusätzlichen Funktionen kommen bei vielen Spielern gut an. Gleichzeitig zeigen die sehr verschiedenen Berichte, dass die Fassung noch nicht bei allen gleich zuverlässig läuft. Entscheidend wird sein, ob die kommenden Updates die Ursachen genauer treffen und die Unterschiede zwischen den Spielständen und Plattformen kleiner machen.

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