Geralt steht mit einer Fackel auf einem Pfad in einem dunklen Wald bei Vollmond.
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The Witcher 3: So soll Letten in Songs of the Past lebendiger werden

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Geralt reist 2027 nach Letten. Eine neue Präsentation zeigt die Region und verrät, wie Bewohner, Dialoge und Beleuchtung überarbeitet werden sollen.

CD Projekt hat eine etwa 13 Minuten lange Gameplay-Präsentation zu Songs of the Past veröffentlicht. Die dritte Story-Erweiterung für The Witcher 3: Wild Hunt führt Geralt in die neue Region Letten und soll 2027 für Konsolen und PC erscheinen. Ein genauer Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest.

Entwickelt wird die Erweiterung von Fool’s Theory. Das gezeigte Material verrät nicht nur erste Details über Geralts nächsten Auftrag. Besonders wichtig sind die angekündigten Änderungen an Dialogen, Bewohnern und der Technik. Sie sollen dafür sorgen, dass Letten nicht bloß wie eine weitere Kulisse aussieht, sondern sich auch im Alltag glaubwürdiger verhält.

Letten soll sich ständig bewegen

Für die Gestaltung der neuen Region orientiert sich Fool’s Theory an Landschaften aus Polen und England. Die Präsentation zeigt Geralt unter anderem beim Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Außerdem bekommt er es mit unheimlichen Gegnern zu tun. Genauere Angaben zur Geschichte bleiben bisher allerdings begrenzt.

Bekannt ist, wann Geralts Reise beginnt. Die Handlung setzt kurz nach den Ereignissen von Blood and Whine ein. Geralt hat versucht, sich auf Corvo Bianco zur Ruhe zu setzen, wird aber in ein neues Abenteuer gezogen. Damit knüpft die Erweiterung an seine bisherige Geschichte an, statt einen völlig getrennten Abschnitt zu erzählen.

Spannender als dieser grobe Ausgangspunkt ist im Moment, wie Letten funktionieren soll. Die Bewohner erhalten überarbeitete tägliche Abläufe. Sie sollen also eigenen Beschäftigungen nachgehen und dadurch mehr wie ein Teil der Region wirken. Für Spieler kann das wichtig werden, weil solche Routinen beeinflussen, ob Dörfer und andere Orte auch abseits einer Quest lebendig erscheinen.

Wie weit diese Abläufe tatsächlich reichen, erklärt CD Projekt noch nicht. Aus der Präsentation geht etwa nicht hervor, ob sie Aufgaben verändern oder hauptsächlich die Umgebung glaubwürdiger machen. Die Richtung ist trotzdem klar: Letten soll nicht nur durch Landschaft und Beleuchtung auffallen, sondern auch durch das Verhalten seiner Bewohner.

Dialoge und Mechaniken werden überarbeitet

Fool’s Theory arbeitet außerdem an einem veränderten Dialogsystem. Dazu kommen laut CD Projekt komplexere Spielmechaniken. Konkrete Beispiele fehlen bisher, deshalb lässt sich noch nicht sagen, wie stark sich Gespräche, Entscheidungen oder Kämpfe dadurch vom Hauptspiel unterscheiden werden.

Das ist eine der wichtigsten offenen Fragen. Eine neue Region und weitere Quests passen zwar zu einer Story-Erweiterung, doch Änderungen an grundlegenden Systemen könnten sich während des gesamten Abenteuers bemerkbar machen. Ohne nähere Erklärung bleibt allerdings unklar, ob es sich um große Umbauten oder eher um gezielte Verbesserungen handelt.

Die Präsentation zeigt auch Kämpfe mit schaurigen Feinden. Sie bestätigt damit, dass Geralt in Letten wieder als Hexer gefordert wird. Weitere Angaben zu neuen Gegnertypen, Fähigkeiten oder Ausrüstung wurden nicht genannt.

Neue Technik für die alte Spielwelt

Auch technisch soll sich Songs of the Past vom bisherigen Spiel abheben. Fool’s Theory verwendet erweiterte Raytracing-Effekte und ein überarbeitetes Beleuchtungssystem, um die Region darzustellen. Gerade ein Schauplatz mit dunklen Wäldern und unheimlichen Begegnungen kann stark davon profitieren, wie Licht und Schatten eingesetzt werden.

Die Erweiterung gehört damit nicht nur wegen ihrer Handlung in Geralts bekannte Welt. Sie soll zugleich zeigen, wie sich diese Welt mit neuerer Technik und überarbeiteten Systemen verändern kann. Parallel dazu wurde auf der Gamescom 2026 eine technisch und spielerisch überarbeitete Remastered-Version von The Witcher 3: Wild Hunt angekündigt.

Bis zur Veröffentlichung bleiben aber entscheidende Punkte offen. CD Projekt und Fool’s Theory haben weder den genauen Termin innerhalb des Jahres 2027 genannt noch die komplexeren Mechaniken erklärt. Die Gameplay-Präsentation liefert deshalb vor allem eine klare Richtung: In Letten sollen Landschaft, Licht, Gespräche und Tagesabläufe stärker zusammenspielen als in den bisherigen Abenteuern.

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