Die Hexenmeisterin aus Dungeons & Dragons mit dunklen Haaren, magischem Mal unter dem Auge und gefiederter Rüstung vor einem mystischen Himmel.
News

Warlock: Warum Zauber in der offenen Welt verpasst werden können

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Warlock: Dungeons & Dragons setzt auf eine kleinere offene Welt. Mächtige Zauber können dabei komplett verpasst werden.

Warlock: Dungeons & Dragons soll keine riesige offene Welt werden, die Spieler mit Wegpunkten von Aufgabe zu Aufgabe schickt. Invoke setzt stattdessen auf ein kleineres Gebiet mit vielen Geheimnissen. Dabei dürfen auch mächtige Zauber unentdeckt bleiben.

Das erklärte General Manager Dominic Guay in einem Interview. Für das Team passt eine kompakte Welt besser zur Idee, dass Spieler selbst aufmerksam suchen und eigene Wege finden sollen. Schon zuvor hatte Invoke angekündigt, auf die üblichen Orientierungshilfen vieler Open-World-Spiele zu verzichten.

Zauber sollen echte Entdeckungen bleiben

Der wichtigste Punkt an diesem Ansatz sind die Zauber. Laut Guay gibt es besonders starke Fähigkeiten, die Kaatri in der Welt finden und lernen kann. Es ist aber ausdrücklich möglich, an einigen von ihnen vorbeizulaufen.

Das klingt erst einmal riskant, weil man vielleicht eine coole Fähigkeit verpasst. Genau das scheint aber gewollt zu sein: Nicht jeder Durchlauf soll dieselbe Sammlung an Magie bieten. Wer gründlich erkundet, kann auf andere Zauber stoßen als jemand, der einen anderen Weg nimmt.

Eine kleinere Welt kann dafür sinnvoll sein. Sie muss nicht automatisch weniger zu entdecken bieten, wenn wichtige Orte, Geheimnisse und Fähigkeiten dichter verteilt sind. Für Warlock ist das besonders wichtig, weil Erkundung nicht nur Nebenbeschäftigung sein soll. Sie verändert direkt, welche Werkzeuge Kaatri im Kampf zur Verfügung hat.

Magie ohne lange Menüs

Invoke will außerdem, dass Kämpfe schnell bleiben. Zauber sollen in Echtzeit eingesetzt werden, ohne dass Spieler ständig durch lange Listen blättern müssen. Dafür setzt das Spiel laut Guay auf direkte Tastenkombinationen.

Sobald man die Steuerung gelernt hat, sollen sich Nahkampfangriffe und Magie miteinander verbinden lassen. Kaatri kann also spontan auf Situationen reagieren, statt einen Kampf für die Auswahl eines Zaubers auszubremsen. Beschworene Waffen gehören ebenfalls zum Arsenal und bringen jeweils eigene Kräfte mit.

Die Einführung beginnt dabei bewusst einfacher. Spieler lernen die Steuerung zusammen mit Kaatri kennen und erhalten nach und nach weitere Zauber. Das ist wichtig, weil die Bedienung auf dem Controller laut Invoke anders gedacht ist als bei manchen vergleichbaren Spielen.

Erkundung entscheidet mit über den Spielstil

Im Mittelpunkt steht die Hexenmeisterin Kaatri, die eine gefährliche Welt bereist und gegen Monster kämpft. Neben Zaubern gehören Rituale und verbotene Magie zu ihren Fähigkeiten. Unterschiedliche Kräfte lassen sich kombinieren, um Herausforderungen auf verschiedene Arten zu lösen.

Ob die versprochene Dichte am Ende wirklich aufgeht, lässt sich noch nicht beurteilen. Der Plan ist aber klar: Warlock: Dungeons & Dragons will nicht mit Größe beeindrucken, sondern damit, dass genaues Erkunden neue Kampfoptionen freischaltet. Das könnte gerade für Spieler spannend sein, die nicht bei jedem Geheimnis sofort einen Marker auf der Karte sehen möchten.

Warlock: Dungeons & Dragons erscheint 2027 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S.

Weiter im Gespräch

Drei Stimmen. Ein gemeinsamer Spielstand.

REDEN WIR
ÜBER GAMES.

News mit Kontext, Tests mit Haltung und Geschichten aus ganz unterschiedlichen Spielwelten.

Alle Artikel