Geralt von Riva steht in einem dunklen Wald unter Vollmond und trägt ein Schwert auf dem Rücken.
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Witcher 3: Songs of the Past setzt nach Blood and Wine an

Von Ramona 3 Min. Lesezeit

Songs of the Past spielt nach Blood and Wine. Geralt verlässt seine Ruhe auf Corvo Bianco für ein neues Abenteuer in Letten.

The Witcher 3: Wild Hunt bekommt mit Songs of the Past eine dritte große Story-Erweiterung. Jetzt steht auch fest, wann Geralts neues Abenteuer beginnt: Die Handlung setzt nach Blood and Wine ein, also nachdem er versucht hat, auf Corvo Bianco zur Ruhe zu kommen. Erneut bleibt diese Ruhe offenbar nicht lange bestehen.

Für Fans ist das mehr als eine kleine Info zur Reihenfolge. Die bisherigen Erweiterungen haben Geralt bereits in eigene Regionen geführt. Songs of the Past soll diesen Weg fortsetzen, aber diesmal an einem Punkt starten, an dem seine Geschichte eigentlich einen sehr persönlichen Abschluss gefunden hatte. Wie genau das Add-on mit diesem Ende umgeht, haben CD Projekt und Fool’s Theory noch nicht erklärt.

Letten ist kein weiterer Abstecher in bekannte Gebiete

Der neue Schauplatz heißt Letten und ist als Geburtsort von Dandelion beschrieben worden. Das Gebiet liegt im Norden, zwischen Kovir und Kaedwen. Damit entfernt sich die Erweiterung deutlich von vielen Regionen, die Spieler aus dem Hauptspiel kennen.

Fool’s Theory beschreibt Letten zunächst als ruhige, ländliche Gegend. Geralt kommt im Frühling dorthin, während das Ende des Winters mit Belleteyn gefeiert wird. Klare Morgenluft, helles Licht und violett blühende Pflanzen sollen die Landschaft freundlich und lebendig wirken lassen.

Gerade dieser Anfang dürfte wichtig sein. Bei The Witcher sind schöne Orte selten einfach nur schöne Orte. Die Entwickler sagen selbst, dass Letten neben seiner friedlichen Seite auch etwas deutlich Düstereres verbirgt. Was diese Gefahr genau ist, bleibt offen. Es gibt bisher weder Details zu Gegnern noch zur eigentlichen Handlung.

Dass das Team Letten so stark über Jahreszeit, Fest und Landschaft vorstellt, lässt aber erwarten, dass der Ort nicht nur als neue Karte gedacht ist. Er soll offenbar eine eigene Stimmung haben. Das passt zu den früheren Erweiterungen, die sich ebenfalls klar vom Hauptspiel abgehoben haben. Für Spieler dürfte vor allem spannend sein, ob Letten am Ende eher ein kleiner, abgeschlossener Landstrich bleibt oder eine Region wird, in der man viel entdecken kann.

Ein Abenteuer nach dem vermeintlichen Ende

Die Platzierung nach Blood and Wine macht Songs of the Past besonders interessant. Geralt startet nicht mitten in einer offenen Lücke der Hauptgeschichte, sondern nach seinem Versuch, sich zurückzuziehen. Corvo Bianco steht dabei für einen ruhigeren Abschnitt seines Lebens. Dass ihn nun ein weiteres Abenteuer erreicht, gibt der Erweiterung automatisch einen anderen Ausgangspunkt als einer Geschichte, die einfach während der bekannten Jagd nach Ciri passiert.

Das bedeutet aber nicht, dass schon klar ist, welche Entscheidungen aus dem Hauptspiel oder aus Blood and Wine aufgegriffen werden. Dazu haben die Entwickler nichts gesagt. Auch ob bekannte Figuren außer Geralt und dem mit Letten verbundenen Dandelion eine Rolle spielen, ist noch nicht bestätigt.

Fans sollten deshalb vorsichtig sein, aus dem Zeitpunkt schon eine bestimmte Geschichte abzuleiten. Bestätigt ist nur: Das Add-on folgt auf Geralts Aufenthalt auf Corvo Bianco. Alles Weitere, etwa warum er Letten besucht und wie groß die Bedrohung dort ist, will das Team erst in den kommenden Monaten zeigen.

2027 ist weiter der einzige Termin

Ein genaues Veröffentlichungsdatum für Songs of the Past gibt es noch nicht. CD Projekt nennt bislang lediglich das Jahr 2027. Auch zu Preis, Plattformen und Umfang liegen noch keine bestätigten Angaben vor.

Die neuen Aussagen liefern trotzdem eine klarere Vorstellung davon, was diese Erweiterung sein soll: kein Rückweg in ein bekanntes Gebiet und keine Geschichte irgendwo zwischen zwei Hauptquests. Geralt reist nach Letten, in eine Region mit frühlingshafter Oberfläche und einer noch verborgenen Gefahr. Vor allem der Start nach Blood and Wine lässt offen, ob das Add-on seinen ruhigen Abschluss nur unterbricht oder ihm später noch einmal eine neue Richtung gibt.

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