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Xbox: Stellenabbau könnte kleiner ausfallen

Von Alex 2 Min. Lesezeit

Microsoft könnte bei Xbox weniger Stellen streichen als zuerst angekündigt. Bestätigt ist das noch nicht, aber mehrere Studios werden schon neu sortiert.

Microsoft könnte den angekündigten Abbau von 3.200 Stellen in der Xbox-Sparte möglicherweise nicht komplett durchführen. Das geht aus einem Bericht hervor, zu dem es bisher keine offizielle Stellungnahme des Konzerns gibt. Statt weiterer Kündigungen sollen Beschäftigte teils innerhalb des Unternehmens wechseln oder ihre Arbeitsplätze auf andere Weise behalten können.

Das wäre wichtig, weil Xbox gerade stark umgebaut wird. Die Zahl von 3.200 Stellen war bisher eine klare Ansage. Jetzt ist offen, wie viele davon am Ende wirklich wegfallen.

Die angekündigte Zahl ist offenbar nicht mehr fest

Im Juli hatte Xbox-CEO Asha Sharma erklärt, die Belegschaft um 3.200 Stellen zu verkleinern. Die ersten 1.600 Stellen wurden damals gestrichen, weitere 1.600 sollten im laufenden Geschäftsjahr folgen. Diese Woche kamen 268 weitere bekannt gegebene Entlassungen hinzu.

Laut einem Bericht von Jez Corden prüft Microsoft aber, Mitarbeiter zu versetzen und Stellen zu erhalten. Ob dadurch tatsächlich weniger als 3.200 Arbeitsplätze verloren gehen, ist noch nicht bestätigt.

Ein Teil des Plans sollen Ausgliederungen sein. Double Fine und Compulsion arbeiten wieder unabhängig. Undead Labs soll zu einem anderen Publisher wechseln, der bisher nicht genannt wurde. Bei Arkane laufen dem Bericht zufolge noch Gespräche.

Für Beschäftigte sind solche Schritte aber keine sichere Rettung. Undead Labs erklärte bereits, bei der Rückkehr in die Unabhängigkeit eine beträchtliche Zahl an Entwicklern entlassen zu müssen.

Neue Zuständigkeiten für bekannte Xbox-Teams

Parallel sortiert Microsoft die Studios neu. Playground Games und Turn 10 werden zu einem gemeinsamen Studio. Obsidian soll künftig zu Bethesda gehören.

Activision übernimmt die Verantwortung für World’s Edge und Rare. Außerdem soll ein neues Team bei Activision am nächsten Halo arbeiten. Microsoft verspricht sich von der kleineren Zahl enger zusammenarbeitender Einheiten schnellere Entwicklungen und bessere Spiele.

Bei Ninja Theory ist die Lage besonders unsicher. Zwei Versuche, das britische Studio auszugliedern oder zu verkaufen, sind laut Microsoft gescheitert. Deshalb laufen Gespräche über eine mögliche Schließung. Gleichzeitig wird offenbar weiter nach einer Lösung gesucht.

Für Fans heißt das: Xbox ordnet nicht nur Namen in einem Organigramm neu. Teams, Reihen und künftige Projekte können dadurch direkt betroffen sein. Ob die Suche nach Alternativen tatsächlich viele Arbeitsplätze schützt, muss Microsoft erst noch zeigen.

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